Instruktoren

Hardy Stern

Im Alter von 10 Jahren machte ich erste Erfahrungen im Bodenkampf in der Form des Olympiasports Ringen, den ich für 2 Jahre praktizierte.

Nach einem anschließenden kurzen Ausflug in die Welt des Karate entdeckte ich mit 15 Jahren die Kampfkunst Wing Tsun, von deren Effektivität und Effizienz  ich so begeistert war, dass ich ihr bis heute treu geblieben bin.

Im Laufe meiner WT-Karriere habe ich diverse Verbände kennengelernt und trainierte Wing Tsun unter folgenden Sifus: Sifu Kernspecht, Sifu Ataseven, Sifu Andreas Groß, Sifu Gefeke von Schadow, Sifu Martin Dragos. Die Wing Tsun Interpretation von Sifu Martin Dragos hat mich dabei am meisten geprägt, da sie für den Nahkampf aus meiner Sicht überlegene strukturelle Konzepte und Kraftarbeit aufwies.

Im Jahr 2007 bestand ich die Prüfung zum 2. Technikergrad. Im April 2009 erhielt ich den Ehrentitel „Sifu of Wing Tsun“ von Dai-Sifu Martin Dragos. 2011 bestand ich dann die Prüfung zum 3.Technikergrad und im Jahr 2013 wurde mir schließlich der 4.TG verliehen. Mitte 2015 beendete ich die gesamten waffenlosen Wing Tsun-Programme bei Sifu Martin Dragos und lernte von ihm die Doppelmessertechniken kennen.

 

Alireza Partovizadeh

Schon als kleines Kind hatte ich Interesse an verschiedenen Kampfsportarten. Aus diesem Grund habe ich mit 9 Jahren persische Ringen angefangen. Mit 10 Jahren lernte ich Karate kennen und trainierte diesen Kampfsport bis zu meinem 18ten Lebensjahr. In dieser Zeit beschäftigte ich mich aber auch mit Kung Fu und Boxen. Nach längerer Pause hab ich dann im Jahr 2005 in Deutschland mit dem Ving Chun Training bei Birol Özden begonnen und war dort bis 2008. Seit Ende 2010 trainiere ich im Defenceclub Hannover bei Sifu Hardy.

 

Reinhard Kopiez

Ich bin eigentlich ein untypischer WT-Enthusiast: weder war ich als Jugendlicher ein großer Fan von Kung Fu-Filmen, noch kann ich eine typische Karriere in verschiedenen Kampfsportarten vorweisen. Ich jogge zwar bis heute regelmäßig, aber die einzige Sportart, die ich während meiner Studentenzeit im Verein längere Zeit ausübte, war Tischtennis.

Dies änderte sich jedoch im Jahr 2000, als ich beruflich begründet nach Hannover umzog und zufällig einen Flyer für Ving Chung im Verband von Sifu Birol Özden in die Finger bekam. Da war ich aber schon 40 Jahre alt. Das erste Training vermittelte mir das Gefühl, ein System gefunden zu haben, dass perfekt zu mir passt. Bis 2007 blieb ich bei dem Verband.

Als Wissenschaftler bin ich mit systematischem Denken gut vertraut, aber was mich von Anfang an bei Wing Tsun faszinierte, war, dass es allein auf erlernten Reflexen und Körpergefühl aufbaut: Stabilität, Widerstand, vielfältige Kombinatorik und Kampfsystematik – all das hat bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt. Je weiter ich komme, desto besser verstehe ich die Zusammenhänge und es gibt keine stumpfen Routinen. Jede Traningsstunde bei den Sifus bringt mich weiter. Diese körperlichen Lernerfahrungen sind mein persönlicher Ausgleich zum Alltag als Wissenschaftler.  

Seit 2007 trainiere ich im Defenceclub Hannover bei Sifu Hardy und möchte das noch viele Jahre tun. Ich bin momentan (jetzt mit 50+) der „Senior-Schüler“ und vielleicht ein Beweis dafür, dass WT keine Frage des Alters ist.